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Baronie

Schwarzburg ist eine Baronie, die in der westlichsten Inselreihe des Rulosarchipels zu finden ist. Umgeben von der Meerenge „Nornesund“ ist die kleine Insel „Schwarburg“ - vormals „Korum“ (vom Hadranischen „Correllium“) ein gar
traumhaft Fleckchen Erde...

Kleiner Exkurs in unsere Geschichte

„Es sind nun schon gut 3 Jahre vergangen, seit wir auf der Insel Corellium landeten. Diesen Namen hatten die Hadranischen Besatzer diesem wundervollen Eiland wie ein Brandmahl aufgedrückt und wie die anderen hadranischen Protektorate stöhnte das Volk unter dem Joch der Diktatur.“

„Unser geliebter Volksheld Hermann von Schwarzburg, gefeiert im Leben und beweint im Tode, war sich seiner heiligen Mission bewusst! Mit vereinter Kraft schafften wir es, die besetzte Insel von der verhassten hadranischen Brut zu reinigen und das Banner unseres Königreiches Rulos über dem Lehen wehen zu lassen, das unserem Baron Hermann von Schwarzburg von König Arnaldus nachträglich zugesprochen wurde. Der Insel wurde wieder der Name gegeben, den seit Generationen die Bewohnern von Rulos für sie verwendet haben, Korum, meine neue Heimat. Doch die befreite Bevölkerung der Insel wollte ihrem Helden mehr Dank aussprechen! In einer legendären Prozession, welche in Schwarzburg alljährlich und verbunden mit besonderen Ereignissen verknüpft abgehalten wird, wurde der neue Name der Insel durch die begeisterten Jubelrufe der Menge übers ganze Land getragen: “Schwarzburg, eine Baronie voller Brüderlichkeit, Glück und Freiheit!“

„Hermann von Schwarzburg gab uns, wohl an die 700 Männer, Frauen und Kindern die mit ihm aufbrachen, Hoffnung und eine neue Heimat. Zusammen mit der Bevölkerung der Kleinstadt Schwarzburg (vormals Corellium) und der anderen lieblichen Dörfer und Weiler der Insel, regiert nun sein Sohn, unser geliebter Baron Gunther von Schwarzburg, wohl über etwas mehr als 2100 Vasallen. Eine stolze Zahl will man wohl meinen und sie wird in den nächsten Jahren wohl noch wachsen. Schwarzburg ist eine schöne Insel, man kann sogar voller Überzeugung sagen, es ist die schönste Insel im Nornesund.“

„Die letzten Jahre waren nicht einfach für uns. Wir alle mussten hart arbeiten, um uns ein neues Zuhause zu schaffen, dass man mit stolzer Brust Heimat nennen kann. Alle haben freiwillig bis zum Verlöschen der Tranlampen und Kerzen geschreinert, gewebt und genäht. Die Steinhauer, Holzfäller und Ziegelbrenner arbeiteten im Akkord um die gesteigerte Nachfrage nach Baumaterial zu decken und viele fleißige Hände schufen Gebäude und Anlagen auf die Schwarzburg voll glühendem Stolz blickt:
Das Hafenbecken und die Werft in Neu-Ufern, den Baronspalast und die Wehrmauer um Schwarzburg-Stadt, sowie viele neue Bürgerhäuser, Werkstätten, Kapellen und Garnisonen.“

„Wenn dieser Winter erst vorbei ist, wird erstmals so etwas wie Alltag in unser Leben einkehren. Doch schoben sich in der letzten Zeit dunkle Wolken vor die strahlende Sonne, die unser einfaches Glück hätte beleuchten können. Vor nun gut zweieinhalb Jahren starb der von seinen Untertanen geliebte Baron Hermann von Schwarzburg. Er fiel einem feigen und hinterhältigen von Orks verübtem Attentat zum Opfer, als er sich in Rulos Stadt aufhielt, um das Wiegenfest des leider kurz nach seiner Ankunft verstorbenen Königs Arnaldus zu feiern.

Die Nachricht über die Ermordung ihres beliebten Barons führte zu hefti-gen Unruhen unter der Bevölkerung. Nach zögerlichen und vereinzelten blutigen Übergriffen auf die bisher in Einklang lebende orkische Mitbevölkerung gab es eine Woche, in der die Historie selbst auszusetzen schien. Im Verlauf weniger blutiger Nächte, ließ ein Großteil der ansässigen Orks ihr Leben. An den Orken des Stammes Korum wurden als bitteres Exempel statuiert, welches die Welt voll Schaudern erinnerte, mit welcher Härte und Entschlossenheit die Schwarzburger im großen Krieg zB am Schattenhorn gekämpft hatten.“

„Doch der Schrecken wurde überwunden und man wendet den Blick wieder nach vorne. Der Sohn Hermann von Schwarzburg, Gunther, trat in die Fußstapfen seines Vaters und lenkt nun mit seinen getreuen Beratern die Geschicke von Schwarzburg.“

„Durch die ständige Bedrohung und die Nähe zu Hadran scheinen die Schwarzburger für Reisende oft ihr eigenes Süppchen zu kochen und ihnen scheint oft die schon Sprichwörtliche sorglose "rulonische Lebens-weise" nicht zu eigen, aber bei längerem Verweilen wird man feststellen, daß es auch hier sich um den westlichsten Teil des Rulonischen Königreiches handelt.“

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